Am Mittwochnachmittag, dem 1. Juli 2026, wurden die Einsatzkräfte zu einer umgestürzten Stromleitung im Bereich oberhalb des Campingplatzes in Pesenthein alarmiert. Bereits während der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stand der angrenzende Wald bereits in Brand.
Bei der ersten Lageerkundung zeigte sich aufgrund der Brandausdehnung sowie des steilen und schwer zugänglichen Geländes ein hoher Personalbedarf. In der Folge wurden umgehend weitere Feuerwehren nachalarmiert. Neben der Feuerwehr Millstatt standen die Feuerwehren Obermillstatt, Lammersdorf, Laubendorf, Matzelsdorf, Seeboden sowie die Feuerwehr Spittal an der Drau mit dem Flugdienst mit insgesamt rund 110 Einsatzkräften im Einsatz.
Die Löscharbeiten wurden zusätzlich durch starke Sturmböen im Zuge einer Unwetterfront erheblich erschwert, wobei die Sicherheit aller Einsatzkräfte stets oberste Priorität hatte. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde eine Löschleitung vom Millstätter See bis zur Brandstelle im Wald verlegt.
Durch das koordinierte und gemeinsame Vorgehen der eingesetzten Feuerwehren konnte eine weitere Ausbreitung des Waldbrandes im steilen und felsigen Gelände erfolgreich verhindert werden. Nachdem die Unwetterfront abgezogen war, unterstützte der Polizeihubschrauber „Libelle“ die Einsatzkräfte aus der Luft. Mit mehreren gezielten Wasserabwürfen leistete er einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Brandbekämpfung.
Auch am darauffolgenden Donnerstag, dem 2. Juli, standen weiterhin Einsatzkräfte gemeinsam mit einem Polizeihubschrauber im Einsatz, um verbliebene Glutnester zu bekämpfen.





Bericht & Bilder: FF Millstatt